Weniger als 100 im Roten Meer
Jede Sichtung zählt.
DugongWatch macht aus jeder Sichtung einen Beitrag zur Wissenschaft und zum Schutz. Melde deine Dugong-Sichtung, lade ein Foto oder Video hoch – und hilf, die letzten Seekühe des Roten Meeres zu schützen.
Über DugongWatch
Tauche ein. Mach den Unterschied.
Kein Forschungsschiff kommt so nah wie du. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verbringen Monate, um ein einziges Dugong zu finden – Sporttaucherinnen und Sporttaucher begegnen ihnen jeden Tag. Was bisher in Tauchlogbüchern verschwand, hilft jetzt der Wissenschaft.
Hintergrund

Warum Dugongs zählen
Der Dugong ist die einzige verbliebene Art der Familie Dugongidae. Sein nächster Verwandter, die Stellersche Seekuh, wurde bereits im 18. Jahrhundert ausgerottet. Dugongs kommen heute in den flachen Küstengewässern des Indo-Pazifik vor – vom Roten Meer über den Persischen Golf bis nach Australien. Die Rote Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) führt den Dugong weltweit als „gefährdet“ (Vulnerable). Die Küstenpopulation Ostafrikas, zu der auch die ägyptischen Dugongs gezählt werden, gilt sogar als „vom Aussterben bedroht“ (Critically Endangered). Da genaue Bestandsdaten fehlen, ist eine verlässliche Einschätzung jedoch schwierig.

Abhängig von Seegras
Dugongs ernähren sich fast ausschließlich von Seegras – und sind selbst Gärtner des Meeres: Ihr Fraßverhalten fördert das Nachwachsen der Wiesen, die zu den effektivsten Kohlenstoffspeichern der Erde gehören. Wenn das Seegras schwindet, verschwinden auch die Dugongs.

Individuen per Foto-ID erkennen
KI-gestützte Bildanalyse erkennt Narben und Verletzungen und erkennt so einzelne Tiere wieder.
DugongWatch in Zahlen
Dugongs können bis zu 70 Jahre alt werden. Ihr erstes Jungtier bekommen sie erst mit etwa 10 Jahren.
Körperlänge bis zu 3 Meter, Gewicht über 400 kg.
So wenige Dugongs leben schätzungsweise noch entlang der ägyptischen Küste des Roten Meeres (Hanafy et al., 2006).
haben das UNEP/CMS Dugong MoU unterzeichnet – ein internationales, rechtlich nicht bindendes Abkommen im Rahmen des Übereinkommens zur Erhaltung wandernder Tierarten (CMS), das den koordinierten Schutz von Dugongs und ihrer Seegras-Lebensräume fördert.
Die größten Bedrohungen für Dugongs
Wusstest du schon?
Citizen Science: Viele Augen sehen mehr
Citizen Science – Bürgerwissenschaft – beschreibt die systematische Einbindung von Freiwilligen in wissenschaftliche Datenerhebungen. DugongWatch überträgt dieses Prinzip auf die Unterwasserwelt: Kein Forschungsprogramm der Welt kann so viele Orte gleichzeitig beobachten wie die Gemeinschaft der Sporttaucherinnen und Sporttaucher.

So arbeiten wir wissenschaftlich
So meldest du eine Sichtung
Dugongs sind scheue Meeresbewohner – und für Sporttaucherinnen und Sporttaucher, Schnorchlerinnen und Schnorchler eine der außergewöhnlichsten Begegnungen unter Wasser. DugongWatch verwandelt jede Sichtung in einen Beitrag zur Wissenschaft. Ganz einfach per App (verfügbar ab 2027). Du möchtest jetzt schon eine Sichtung melden? Schreib an info@dugongwatch.org.
- App öffnen und anmelden. Öffne DugongWatch und registriere dich. Die Anmeldung dauert weniger als zwei Minuten und erfordert nur wenige Kontaktdaten.
- „Sichtung melden“ antippen – den Button findest du auf der Startseite der App.
- Datum und Uhrzeit: Wähle das Datum deiner Sichtung aus dem Kalender. Falls bekannt, gib auch die Uhrzeit an.
- Ort der Sichtung festlegen: GPS automatisch („Meinen Standort verwenden“ – am besten direkt nach der Sichtung), Koordinaten manuell aus dem Tauchcomputer oder per Pin auf der Karte.
- Tier beschreiben: Erwachsenes Tier oder Jungtier? Schien das Tier verletzt? Wie viele Tiere hast du gesehen?
- Foto hochladen (empfohlen). Auch unscharfe oder dunkle Aufnahmen sind wertvoll – die KI kann aus schlechten Fotos individuelle Merkmale extrahieren.
- Kommentar (optional): Verhalten, Wassertiefe, Besonderheiten – jede Zusatzinformation kann nützlich sein.
- Absenden. Tippe auf „Sichtung einreichen“. Du erhältst eine Bestätigung und siehst deine Sichtung auf deiner persönlichen Karte.
Lieber Hochladen statt Email schreiben?
Schick uns deine Fotos und Videos einfach hier über die Website. Ort, Datum, Name und einen Kommentar kannst du freiwillig ergänzen.

Was macht ein gutes Foto aus?
Code of Conduct für Taucherinnen und Taucher
Dugongs sind geschützte Wildtiere. Diese Regeln schützen die Tiere – und sorgen dafür, dass sie Menschen auch künftig nahe kommen lassen. Entwurf – bitte vor Veröffentlichung inhaltlich prüfen und ergänzen.
Weitere Regeln im Detail
Gemeinsam handeln

Hilf uns, die letzten Dugongs des Roten Meeres zu zählen – und zu schützen.
DugongWatch ist ein Projekt der aquatil gGmbH und auf Fördermittel angewiesen. Jede Spende finanziert Serverkosten, die KI-Bildanalyse und Infomaterial für Tauchbasen. Spenden gehen an die aquatil gGmbH.
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Zur aktuellen Kampagne auf GoFundMe
Lieber per Überweisung? aquatil gGmbH · Kreissparkasse Tübingen
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