Historische Spuren aus El QuseirHistory: Historical traces from El Quseir

Für DugongWatch liefern sie wertvolle Spuren zur Geschichte der Tiere im Roten Meer.This is the opening paragraph of the article. Replace it with your own text.
Historische Dugong-Präparate aus dem 19. Jahrhundert führen zurück an die Küste von El QuseirSubheading
Im 19. Jahrhundert war es üblich, Forschende und Sammler in weit entfernte Regionen zu entsenden. Dort sammelten sie Tiere und Pflanzen, um sie nach Europa zu bringen, wissenschaftlich zu untersuchen und bislang unbekannte Arten zu beschreiben. Viele dieser Präparate gelangten in die großen europäischen Naturkundemuseen, wo sie der Forschung und der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Einer dieser Forscher war Carl Benjamin Klunzinger (1834–1914), ein württembergischer Arzt und Zoologe. Er lebte von 1863 bis 1869 sowie erneut von 1872 bis 1875 überwiegend als Arzt in El Quseir, dem damaligen Koseir, an der ägyptischen Küste des Roten Meeres. Von dort aus bereiste er die Küstenregion und das Niltal und legte umfangreiche zoologische Sammlungen an. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wurde Klunzinger Kustos am Königlichen Naturalienkabinett in Stuttgart, dem heutigen Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart. Von 1884 bis 1900 lehrte er außerdem als Professor für Zoologie, Anthropologie und Hygiene am Polytechnikum Stuttgart, der heutigen Universität Stuttgart. Zu den Tieren, nach denen Klunzinger besonders intensiv suchte, gehörten Dugongs. Über seine damaligen Bemühungen berichtete er später: „Unter den Säugetieren, die ich sammelte, verdient eine besondere Erwähnung die Meerjungfer oder Halicore Dugong. Schon bei meiner Abreise aus Europa und nachher in jedem Brief band mir Prof. F. Krauss in Stuttgart aufs Herz, doch ja nach Dugongs zu fahnden. Ich konnte lange keine bekommen. Die Mahnungen von zu Hause wurden immer dringender. Erst als ich einen hohen Preis aussetzte (ich glaube 20 Maria-Theresien-Taler für das erste Stück), fuhr ein Feuereifer in die Beduinen, die sich mit dem Fang abgaben, und endlich – im vierten Jahre meines Aufenthalts, im Frühjahr 1868 – bekam ich bald nacheinander gegen sechs oder mehr Stück dieses mächtigen walfischartigen Tieres ganz, mit Haut und Fleisch und Knochen.“ Mehrere der von ihm zusammengetragenen Präparate, darunter auch Dugongs von der ägyptischen Rotmeerküste, befinden sich bis heute im Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart. Für DugongWatch sind diese historischen Bestände von besonderem Interesse. Sie geben Einblicke in das frühere Vorkommen der Tiere und können gemeinsam mit alten Berichten, heutigen Beobachtungen sowie aktuellen Foto- und Videoaufnahmen dazu beitragen, die Geschichte der Dugongs im Roten Meer besser zu verstehen. More body text. You can freely add images, quotes and subheadings.